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Neue Projektangebote

Suchtprävention in der Stationären Jugendhilfe

Gestiegene Fortbildungsnachfragen von Einrichtungen der stationären Jugendhilfe und alarmierende Untersuchungsergebnisse bezüglich des Konsumverhaltens von Jugendlichen in diesem Setting (Foggsstudie) haben uns bewogen, ein darauf abgestimmtes Angebot zu entwickeln.

Die Fortbildung richtet sich an Mitarbeitende der Stationären Jugendhilfe, die interessiert sind, sich mit den Grundlagen  zeitgemäßer Suchtprävention zu beschäftigen – besonders im Hinblick auf das eigene Arbeitsfeld,  die bereit  sind, ihr eigenes Handeln zu reflektieren und die einen Anschub geben wollen, die Einrichtung suchtpräventiv auszurichten. Im Wesentlichen werden an dem Fortbildungstag folgende Themen bearbeitet:

  • Haltungen und Informationen zum Thema Substanzkonsum
  • Bedürfnisse und Bewältigungsaufgaben von Jugendlichen
  • Das Wohl des Einzelnen – das Wohl der Gruppe- das Wohl der Einrichtung.
  • Der Risikokompetenzansatz nach Gerald Koller (risflection)
  • Wie geht es weiter? Nächste Schritte

Wie aus den Programmpunkten ersichtlich ist, ist eine Erweiterung  der  Fortbildung möglich, je nach Ressourcen und Bedarfen der teilnehmenden Einrichtungen und der Fachstelle. So kann die Impulsveranstaltung in weiterführende Angebote münden, z.B. zur Begleitung eines Prozesses, der konzeptionelle Fragen aufgreift.

Wir haben für den Fortbildungstag Erkenntnisse und Methoden aus dem Bundesmodellprojekt des LWL: QuaSiE, Forschungsergebnisse des Handbuchs Suchtprävention in der Heimerziehung ( DHS) und eigene, bewährte Methoden zusammengefügt.

Zeitrahmen:
ein ganzer Fortbildungstag

Personal:
Dagmar Wieland, Dipl. Pädagogin

Veranstaltungsort:
je nach Gruppengröße, in der Fachstelle oder als Inhouseveranstaltung

Seminarpreis:
200 € plus Fahrtkosten

 

Workshop zum Thema Medienabhängigkeit – riskantes Medienkonsumverhalten- für Kinder und Jugendliche ab dem 10. Lebensjahr

Im Workshop wollen wir versuchen, bei den teilnehmenden Kindern und Jugendlichen eine kritische Reflexion des eigenen Mediennutzungsverhaltens zu erreichen und falls notwendig, gemeinsam Alternativen zu erarbeiten. Mittels Methoden aus dem NET-BAG und dem Programm Netpiloten (BZgA) erarbeiten wir das Thema weitgehend in Form von Interaktionsübungen.

Dabei geht es um Haltungen, Rolle der Nutzung und persönliche Lebensbedingungen und die eigenen Ressourcen.

Geeignet ist der Workshop sowohl für die offene,  wie die Stationäre  Jugendarbeit, für Betreuungsangebote und für das schulische Setting.

Zeitumfang:
je nach Setting 3 Zeitstunden bis ein ganzer Schultag.

Personal:
Dagmar Wieland, Dipl.  Pädagogin, Multiplikatorin für das Programm NET-BAG und Netpiloten

Veranstaltungsort:
Inhouse Veranstaltungen, Schulen, Jugendzentren etc. im MKK

Seminarpreis:
für öffentliche Institutionen (Schulen, Jugendclubs, etc.) 60 €, alle andern VB

Ihre Ansprechpartnerin

Dagmar Wieland
Dipl.-Pädagogin
Gestalttherapeutin
Leitung der Fachstelle für Suchtprävention

E-Mail: wieland(at)suchthilfe-awo-mk.de

Telefon: 06051 915588 -4